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Assistent für die Gesamtausgabe Rudolf Steiners

Das Ich

Das Ich ist nach Steiner der eigentliche, unsterbliche Wesenskern des Menschen — dasjenige Glied, durch das er sich von allen anderen Naturreichen unterscheidet.

„Durch das Ich kann der Mensch erst eigentlich Mensch sein, kann er sich von Stufe zu Stufe weiterentwickeln" (GA 58 – Metamorphosen des Seelenlebens, Band I, Berlin, 12. Mai 1910). Das Ich ist damit nicht nur Mittelpunkt des Bewusstseins, sondern Träger der Entwicklung.

Das Ich ist zugleich tätig: Es „arbeitet an seinen übrigen Gliedern, läutert und reinigt die Triebe, Neigungen, Begierden und Leidenschaften des Astralleibes" (ebd.). In der Arbeit des Ich am eigenen Wesen liegt die innere Entwicklung des Menschen.

Im Ich, so Steiner, „berührt das Ewige das Zeitliche" (GA 94 – Kosmogonie. Populärer Okkultismus. Das Johannes-Evangelium, Leipzig, 28. Juni 1906): Es ist der Ort, an dem das Geistige unmittelbar im Menschen lebt — und damit auch der Grund seiner Freiheit.

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