Die Wesensglieder des Menschen
Steiner gliedert die menschliche Wesenheit in vier Glieder: physischer Leib, Ätherleib, Astralleib und das Ich.
„Damit haben wir die vier Glieder der menschlichen Wesenheit kennengelernt: den physischen Leib, den Ätherleib, den Astralleib und den Wesenskern des Menschen, das Ich" (GA 94 – Kosmogonie. Populärer Okkultismus. Das Johannes-Evangelium, Leipzig, 28. Juni 1906).
Jedes Glied verbindet den Menschen mit einem Naturreich: den physischen Leib hat er mit dem Mineralreich gemein, den Ätherleib mit den Pflanzen, den Astralleib mit den Tieren. Das Ich aber ist sein eigenstes, „das innerste Glied der menschlichen Wesenheit" (GA 96 – Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft, Berlin, 25. März 1907).
Diese Glieder bilden eine untrennbare Einheit: „Ein physisches Wesen kann gar nicht bestehen, wenn es nicht zu einem Ätherleib, astralischen Leib und einem Ich hinzugehört" (GA 103 – Das Johannes-Evangelium, Hamburg, 31. Mai 1908). Erst im Tod trennen sich die Glieder wieder voneinander.
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