Waldorfpädagogik
Die Waldorfpädagogik ist die von Rudolf Steiner 1919 begründete Erziehungskunst, die den Unterricht aus einer geisteswissenschaftlichen Menschenerkenntnis heraus gestaltet.
Die erste Freie Waldorfschule wurde „im September 1919 in Stuttgart durch Rudolf Steiner" begründet (GA 218 – Geistige Zusammenhänge in der Gestaltung des menschlichen Organismus, Stuttgart, 19. November 1922). Den Anstoß gab der Fabrikant Emil Molt, zunächst für die Kinder seiner Arbeiter; auf seine Bitte hin übernahm Steiner Einrichtung und Leitung der Schule (GA 311 – Die Kunst des Erziehens aus dem Erfassen der Menschenwesenheit, Torquay, 20. August 1924).
Ihr Kern ist eine Menschenerkenntnis, „aus der sachgemäße Erziehungsimpulse hervorwachsen" konnten (GA 259 – Das Schicksalsjahr 1923 in der Anthroposophischen Gesellschaft, 28. Februar 1923). Die Erziehung folgt der Entwicklung des Kindes — etwa den Jahrsiebten und den Temperamenten.
Idee und Praxis dieser Schule hat Steiner in eigenen Vortragsreihen entfaltet (GA 297 – Die Idee und Praxis der Waldorfschule).
Quellen aus der Gesamtausgabe
Eigene Frage stellen
steiner|GA durchsucht über 250 Bände der Gesamtausgabe und belegt jede Antwort mit Band, Vortrag, Ort und Datum.
Frage an die Gesamtausgabe